Sizilianischer Wein aus dem Urlaub

Eine Bekannte hat mir aus dem Urlaub, den sie vor kurzem hinter sich gebracht hat, etwas Besonderes mitgebracht: Eine Flasche Rotwein. Genauer, eine Flasche sehr guten sizilianischen Weins. Sizilianischer Wein schmeckt sehr gut. So mein erstes Urteil. Denn angetestet habe ich ihn direkt schon einmal. Es ist ein roter, lieblicher mit dem Namen Vino dell’Etna, also der rote Tropfen Ätnas – des Vulkans. Oder spielt der Name doch auf eine Person, eine Frau mit dem Namen Ätna an? Egal. Gekeltert wird er also dort, wo es mitunter zu solchen Erruptionen kommt:

Sizilianischer Wein voll im Trend – nicht nur im Urlaub

In jedem Fall ist sizilianischer Wein durchaus rund im Geschmack. Das zeigt auch das Aroma des Nero d´Avola, der ebenfalls nicht zu verachten ist. Beim Nero d´Avola handelt es sich ebenfalls um einen Rotwein, der seit einiger Zeit wieder richtig trendy ist. Dieser sollte auf jeden Fall einmal ausprobiert werden, möchte der geneigte Leser oder die geneigte Leserin sich in das Thema „Sizilianischer Wein“ hineindenken beziehungsweise hineinschmecken.

Zurück zum Ätna. Der Vino dell’Etna trägt seinen Namen, weil er an den Berghängen des pulsierendes Vulkans hergestellt wird. Dort sind die Reben hoch gelagert und es ist kühler. Daher reifen die Trauben zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr, als es bei anderen Sorten sizilianischer Weine üblich ist.

Geschmacklich eine Augenweide

Anders als französischer Wein, wie etwa Pozzi Wein, ist sizilianischer Wein zwar etwas weniger fruchtig, dafür aber sehr intensiv und mit einem tiefen Nachgeschmack. Vollmundig ist wohl das richtige Wort, möchte man den italienischen Tropfen treffend beschreiben. Insgesamt ist es also ein Genuss. Klar ist jedoch ebenso, dass sizilianischer Wein am besten in Sizilien selbst schmeckt. Am Feierabend nach einem Arbeitstag getrunken ist das Aroma und das Feeling nicht dasselbe wie vor Ort in Palermo. Das ist unbestritten. Daher: Am besten direkt vorbeifahren beziehungsweise vorbei fliegen in Sizilien.

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